Vom Provisorium zum Gebäude der Zukunft: Was kann modulares Bauen?
Shownotes
Rund 1.000 Module auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel: Was nach einer kleinen Stadt klingt, zeigt eindrucksvoll, welche Dimensionen modulares Bauen heute erreichen kann. Sandra Bartel (Leiterin Mietprojekte Raumsysteme) und Janine Lawrenz (Produktentwicklerin Raumsysteme) von Zeppelin Rental geben in Episode #11 Einblicke in das Großprojekt, sprechen über die Vorteile und Grenzen der modularen Bauweise und erklären, wie ein Forschungsprojekt mit der TU Dresden den Baustellencontainer der Zukunft weiterentwickeln soll.
Bei Fragen oder Anmerkungen freuen wir uns auf eine E-Mail an: dasbaugespraech@zeppelin.com.
Diese Themen erwarten dich im Detail:
- Modulares, serielles und konventionelles Bauen: Was die Bauweisen unterscheidet und wie vorgefertigte Räume die Bauzeit vor Ort verkürzen können.
- Flexible Nutzung: Wie sich Raumsysteme für Schulen, Kitas und Verwaltungsgebäude erweitern und an veränderte Anforderungen anpassen lassen.
- Großprojekt Berlin-Tegel: Wie aus einer dringenden Anfrage für wenige Sanitärmodule eine Infrastruktur mit zeitweise rund 1.000 Modulen entstand – darunter ein Verwaltungsgebäude aus rund 270 Modulen.
- Nach dem Einsatz: Wie Module geprüft, repariert, aufbereitet und für weitere Projekte umgebaut werden.
- Kreislauffähige Konstruktion: Warum verklebte Materialschichten eine Herausforderung sind und welche Alternativen das Forschungsprojekt mit der TU Dresden untersucht.
- Geplanter Prototyp: Welche Rolle Schafwolle, Strohfaserplatten und lösbare Verbindungen spielen.
- Tipps aus der Praxis: Nutzerbedürfnisse verstehen, Beteiligte früh einbeziehen und Konstruktionen vor Ort kennenlernen.
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